Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Nur bei „Löschzwergen“ hat FFW ein Defizit

Ansonsten positive Bilanz gezogen — Bei Berlin-Reise Pkw-Brand gelöscht — Bald neues Fahrzeug — Ehrungen

vom 30. Januar 2012 von MARGOT JANSEN

 

HERZOGENAURACH — Gar nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit – aber die Betriebe stellen die Feuerwehrleute problemlos frei. Dafür bedankten sich, bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach, Bürgermeister German Hacker und Kommandant Matthias Rocca.   Matthias Rocca gab einen Rückblick auf das Jahr 2011. Bei den Einsätzen ergab sich eine Steigerung auf 213. Notiert wurden auch 34 Personenrettungen. 113 Aktive, zumeist in der Altersklasse der 43- bis 52-Jährigen, sind für die Allgemeinheit im Einsatz.   Daneben gibt es bisher nur drei „Löschzwerge“ – neun- bis zehnjährige Kinder – die spielerisch in der Bambini-Gruppe mit der Feuerwehr vertraut gemacht werden. Der Einstieg zur Mitgliedschaft laufe auch sehr häufig über den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr, stellte der 1. Vorsitzende Franz Hagen fest.   Anke Bündgens, seit 2008 Leiterin des Spielmannszugs, berichtete von den erfolgreichen Auftritten unter anderem beim Rosenmontagszug in Mainz, beim Faschingszug in Wiesbaden, beim Nürnberger Volksfest und natürlich auf der Herzogenauracher Sommerkirchweih. 40 Musiker sind dabei jeweils aktiv.   Schriftführer Georg Bündgens gab einen Überblick über die Aktivitäten des Gesamtvereins: Schafkopf-, Poker-Turnier, Grillfest, Weihnachtsfeier und vieles andere, und der Höhepunkt — die Berlin-Reise Ende September. Auf der Rückreise löschten sie kurzerhand einen PKW-Brand, bevor die Feuerwehr vor Ort war.   Kassier Alexander Schöpp präsentierte eine solide Kassenlage des 1040 Mitglieder starken Vereins. Der Zukunft sieht Franz Hagen sehr positiv entgegen. In den nächsten Tagen wird das neue Feuerwehrauto ausgeliefert. Das neue Feuerwehrhaus sei in trockenen Tüchern, versprach German Hacker.   Durch das Konjunkturprogramm seien die Baupreise dermaßen hoch, dass eine Verschiebung des Baubeginns sinnvoll war.Vielleicht sei dadurch sogar eine neue Drehleiter möglich. Die Jetzige sei immerhin schon 21 Jahre alt. Außerdem sei 2012 ein Jubiläumsjahr: „50 Jahre Drehleiter in Herzogenaurach“. Die erste sei 1962 zum Einsatz gekommen.   Franz Hagen überreichte langjährigen Mitgliedern einen Bierkrug für ihre Treue. Für zehn Jahre: Stefan Bock (nicht anwesend) und Sabrina Stäbler. Für 20 Jahre: Matthias Rocca und Ulrich Wirth. Die Ehrennadel für 25 Jahre erhielt Franz Hagen. Anke Bündgens steckte sie ihm an.