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Mit Power zum Einsatz

PostDateIconDonnerstag, den 29. Juli 2010 um 19:55 Uhr |

- Pressestelle vom 29. Juli 2010 von Thomas Birkner


290 PS, 15 Tonnen Gesamtgewicht und eine Länge von 8,60 Metern sind die Eckdaten des neuen HLF 20/16 der FF Stadt Herzogenaurach. Während das Fahrgestell aus dem Hause MAN kommt, wählte man den feuerwehrtechnischen Aufbau von der Firma Lentner. Der Mannschaftsraum wurde in den Gerätekoffer integriert. Dadurch wurde umfassend Platz z. B. für das Ausrüsten der Trupps mit PA geschaffen. Im Geräteaufbau findet eine umfangreiche Beladung zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfeleistung seinen Platz. Hier ein kleiner Auszug:

Neben einem Wassertank mit 2000 Liter Fassungsvermögen führt das HLF 20/16 einen 200 Liter Schaummitteltank mit sich. Um einen sofortigen Schaumangriff führen zu können, wurde eine „FireDos 1000“  Schaumzumischanlage installiert. Eine Schnellangriffseinrichtung mit 30 Meter Schlauchlänge und ein festgekuppeltes Kombischaumrohr  im G 6 sorgen für die sofortige Abgabe der Löschmittel. Verschiedene Handfeuerlöscher ergänzen die Löschmittel in den beiden Fahrzeugtanks. Im G 2 sind Hebekissen mit Zubehör, Unterbaumaterial, Krankentrage und Rettungsbrett verladen. Aus einer Schwenkwand kann u.a. ein Hydraulikaggregat, eine Rettungsschere und ein Rettungsspreizer der Marke Lukas entnommen werden.

Im GR sind für den Maschinisten übersichtlich der Pumpenstand, ein 230 V Kompresor, diverse Druckabgänge und Saugleitungen untergebracht. Um das Bedienen des HLF 20/16 dem Maschinisten erleichtern zu können, kann im Bedarfsfalle die Hinterachse abgesenkt werden. Am Fahrzeugheck befinden sich eine Einmannhaspel mit B-Schläuchen und eine Einmannhaspel mit Material zur Verkehrsabsicherung.

Da das neue HLF 20/16 in Herzogenaurach wesentlicher Bestandteil des Rüstzuges (ELW, VRW, HLF 20/16, RW) ist, wurde in der linken Fahrzeugseite Geräte zur technischen Hilfeleistung verlastet. So findet man in den Geräteräumen G 1, G 3 und G 5 u. a. eine Lukas Rettungsplattform, einen Greifzug MZ 16, verschiedene Werkzeugkisten und eine Beleuchtungseinheit. Für die notwendige Energie sorgt ein 13 KVA Generator, der auch vom Pumpenbedienstand gestartet bzw. gestoppt werden kann.

Diverse Strahlrohre, Kupplungen und weiteres Zubehör für die Vornahme eines Löschangriffes befinden sich im G 5.

Auf dem Dach des Gerätekoffers werden eine Schiebeleiter, zwei Multifunktionsleitern und ein Einreißhaken mitgeführt. Ferner sind in den Dachkästen CSA-Schutzausrüstung, Kontaminationsschutzanüge, Schlauchbrücken, Leckdichtkissen, Wathosen und Saugschläuche untergebracht. Der in der Koffermitte elektrisch/pneumatisch installierte Lichtmast verfügt über 6 Xenonscheinwerfer. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen „PowerMoon“ im Stand auf dem Dach zu installieren bzw. zu betreiben.
 

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