Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

vom 13. April 2011

Kooperation Feuerwehrleute aus Herzogenaurach und Schwabach übten mit einer Hubschraubercrew der Bayerischen Polizei.

 

 

Einsätze, bei denen die Feuerwehren auf die Hubschrauberstaffel der Bayerischen Polizei zurückgreifen, sind keine Seltenheit mehr. Ob als Einsatzmittel für das Lokalisieren eines Brandes mit Hilfe einer Wärmebildkamera, zur Waldbrandbeobachtung, zur Personensuche, zur Lenkung von Einsatzkräften aus der Luft oder bei der Waldbrandbekämpfung, heißt es in einer Pressemitteilung des Feuerwehr-Kreisverbandes.
Das bedeute aber auch eine Mehrbelastung an Aus- und Fortbildung für die aktiven Kräfte in den Feuerwehren. Neben einer Grundausbildung an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg zum "Flughelfer" muss das Zusammenspiel zwischen Hubschrauber-Crew und Trupps der Feuerwehren trainiert werden.
So fand vor kurzem in einem Waldgebiet zwischen Erlangen-Kosbach und dem Herzogenauracher Ortsteil Haundorf auf Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach fand mit den aktiven Kameraden der Wehr, einer Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Stadt Schwabach und einer sechsköpfigen Hubschrauber-Crew der Bayerischen Polizei, Dienststelle Roth, eine ganztägige Übung statt.
Dabei wurden die Flughelfer der beiden Feuerwehren zunächst im "Windeneinsatz" trainiert. Im Anschluss folgte in mehreren Durchläufen das Aufnehmen von Lasten, wie zum Beispiel eine Tragkraftspritzenpumpe oder von Saugschläuchen in einem Transportnetz. Das Aufnehmen eines Tankbehälters, das Befüllen auf offenem Gewässer während des Fluges und das Abwerfen des Löschmittels über ein "angedachtes" Waldbrandobjekt gehörte ebenfalls zur Übung.
In der Metropolregion Nürnberg stehen an drei Feuerwehr-standorten (FF Stadt Herzogenaurach, FF Stadt Schwabach, BF Nürnberg) Außenlastbehälter mit unterschiedlicher Füllmenge zur Waldbrandbekämpfung bereit. Ferner sind die Polizeihubschrauber mit einem Faltbehälter für geringere Mengen Löschmittel ausgerüstet.