Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Über 3 639 Stunden ehrenamtliche Arbeit forderten die 190 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach im vergangenen Jahr. Eine beachtliche Bilanz zog Kommandant Matthias Rocca bei der Jahreshauptversammlung, die auch von Ehrungen und Beförderungen geprägt war.

vom 29. Januar 2011 von: Richard Sänger

 


So wurden Antonia Schacher zur Feuerwehrfrau und Jochen Rösch zum Feuerwehrmann befördert. Zu Oberlöschmeistern wurden Markus Meisel und Georg Bündgens, es gab Ehrungen für 10 und 20 Jahre aktiven Dienst. Für 25-jährige Dienstzeit wurde Horst Münck von Landrat Eberhard Irlinger und Kreisbrandinspektor Norbert Rauch mit dem silbernen Ehrenzeichen des Bayerischen Innenministers ausgezeichnet. Aus dem Bericht des Kommandanten war zu erfahren dass die 127 ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden, davon 21 Jugendliche, in drei Züge, sieben Löschgruppen, zwei Jugendgruppen, einem Gefahrstoffzug und 55 ausgebildete Atemschutzträger verfügt. Für den Ernstfall fit gehalten wurde sich bei 4 437 Übungsstunden, unter anderem bei Einsatz- und Großbungen, sowie Räumungsübungen an den Schulen. Die Einsätze gingen von Brandmeldealarmen, Kleinbrände und zwei Großbränden bis hin Personensuche, Hilfeleistungseinsätze und Sturmschäden. Bei den Einsätzen wurden insgesamt 16 Personen gerettet, davon 6 Personen über die Drehleiter und drei Personen konnten nur noch tot geborgen werden. "Kompliment, Respekt und Anerkennung für ihre professionelle Einstellung und ihren Einsatz", lobte das Stadtoberhaupt die Feuerwehrangehörigen. Bürgermeister Hacker hatte auch gute Nachrichten mitgebracht, nach dem genehmigten Haushalt ist nun der Weg frei für Neuanschaffungen und die Sanierung der Feuerwache.