Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

vom 31. April 2011 von: Bernhard Panzer

Im Heizungskeller des Gebäudes neben der Carl-Platz-Schule in Herzogenaurach kam es zu einer Verpuffung. Die Mitarbeiter hörten den Knall. Hundert Kinder verließen geordnet das Haus.

 

Einen gehörigen Schreck erfuhren die Kinder des Horts an der Carl-Platz-Schule am Mittwochnachmittag. Denn sie wurden durch einen lauten Knall aufgescheucht. In einem Heizungskeller war es zu einer Verpuffung gekommen.
Um 13.20 Uhr hörten Betreuer des Kinderhortes, in dem sich rund 100 Kinder aufhielten, die Detonation im Heizungskeller, berichtet Thomas Birkner von der Pressestelle der Kreisfeuerwehr. Die Heizungsanlage wird mit einem Gasbrenner betrieben. Kurze Zeit später drang Brandgeruch aus dem Keller.
Ein Mitarbeiter im Hort, der gleichzeitig Feuerwehrmann ist, organisierte die Evakuierung des Gebäudes. "Sehr geordnet" (Birkner) verließen die Kinder den Hort und gruppierten sich auf dem benachbarten Sportplatz. Währenddessen wurde der Notruf abgesetzt.
Die um 13.27 Uhr alarmierte Feuerwehr Herzogenaurach traf wenige Minuten später an der Einsatzstelle ein. Nach einer ersten Lageerkundung durch Zugführer Jochen Hofmockel stürmten die Trupps in das Haus. Ein offenes Feuer konnte trotz Einsatzes der Wärmebildkamera aber nicht festgestellt werden. Allerdings nahmen die Einsatzkräfte einen leichten Brandgeruch wahr.

Bald ging's zurück


Nach der Belüftung der Räume, so berichtet die Feuerwehr-Pressestelle weiter, konnte das Gebäude dem Betreiber wieder übergeben werden. Kurze Zeit später kehrten die Kinder in den Hort zurück.
Die Polizeinspektion Herzogenaurach hat die Ermittlungen über die Ursache der Verpuffung aufgenommen. Dieter Lohmaier, der Geschäftsführer der Herzo Werke bestätigte auf Anfrage, dass die Überprüfung des Ofens eingeleitet wurde. Die Gasleitungen jedenfalls seien nicht schadhaft. Wie von der Stadt zu erfahren war, sei es offenbar zu einer unkontrollierten Gaseinströmung in den Kessel gekommen.