Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.


10.12.2011   Ort: Weisendorf  Von: RK 
Bergung Bei Weisendorf ist eine 21-Jährige mit dem Auto von der Straße abgekommen und im Weiher gelandet.

 

Die Fahrzeugbergung wurde zur Geduldsprobe für die Rettungskräfte.
Die Taucher der Feuerwehr Erlangen hatten genügend Zeit, um die Bergung vorzubereiten. Alle Fotos: RK
Am Freitag gegen 18.30 Uhr kam eine 21-jährige Autofahrerin aus Weisendorf auf der Staatsstraße 2263
in Richtung Hammerbach aus Unachtsamkeit aufs Bankett, übersteuerte ihren Opel Astra und landete im Weiher neben der Fahrbahn.
Die Fahrerin behielt einen klaren Kopf und konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Mit einer leichten Unterkühlung
und einem Schock wurde sie im Fahrzeug des BRK ambulant behandelt und konnte kurze Zeit später nach Hause.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 3000 Euro.
Neben der Herzogenauracher Polizei waren Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Herzogenaurach und Hammerbach vor Ort auf die eine Odyssee wartete.

Der von Privat verständigte Abschleppdienst konnte, ebenso wenig wie das von der Polizei nach Liste verständigte Abschleppunternehmen aus Erlangen,
den Pkw bergen ohne dabei vermutlich größeren Schaden anzurichten.
Nach langem Hin und Her, sowie einem Rückruf bei der GDV, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Hamburg, wurde schließlich
ein Kranunternehmen aus Schwabach mit der Bergung des Fahrzeuges beauftragt. Bis das Kranfahrzeug endlich an der Unfallstelle eintraf war es bereits 22.30 Uhr.

Zwischenzeitlich bereiteten drei Taucher der Feuerwehr Erlangen das Fahrzeug für die Bergung vor, die dann letztendlich etwa eine halbe Stunde gedauert hat.

Etwa 20 Feuerwehrleute, zwei Polizeibeamte sowie zwei Rettungssanitäter mussten wegen der Bürokratie mehr als fünf Stunden vor Ort warten, für eine Arbeit,
die nicht einmal 30 Minuten dauerte. Während der gesamten Zeit von 18.30 bis gegen 23.30 Uhr musste der Verkehr an der Unfallstelle großräumig umgeleitet werden. RK