Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

16.05.2012   Ort: Falkendorf Von: Richard Sänger  Fränkischer Tag

Einsatz Böse Überraschung für die Bauarbeiter: Als sie am Mittwoch zu einer Baustelle nach Falkendorf kamen, war ihre Arbeit der letzten Tage von einem Feuer zunichte gemacht worden.

 

 

Kein einfacher Einsatz erwartete die rund 80 Feuerwehrleute in der Nacht zum Mittwoch, als sie um 1.09 Uhr von der Leitstelle nach Falkendorf, Gemeinde Aurachtal, geschickt wurden.
Die Löschfahrzeuge samt Drehleiter rückten erst gegen fünf Uhr wieder ab, die Freiwillige Feuerwehr war dann noch am frühen Vormittag zu Nachlöscharbeiten und zur Brandwache weiter im Einsatz.
Am Dienstag wurden von der Baufirma auf dem Neubau in Falkendorf noch die letzten Ziegel aufgelegt, in der drauffolgenden Nacht brannte dann der Dachstuhl und wurde weitgehend zerstört.
Der Einsatz gestaltete sich auch deshalb so schwierig, weil das Galerie-Haus keinen Dachboden besitzt und der Dachstuhl nach unten verkleidet und isoliert ist.

Isolierung musste entfernt werden

Das Dach des Hauses wurde wegen des angrenzenden Steilhanges nur mit der Drehleiter erreicht. Mit Atemschutz gingen die Feuerwehrler gegen den Brand vor.
Es war für die eingesetzten Feuerwehrleute eine mehrstündige schweißtreibende Arbeit, das Dach zu öffnen und das qualmende Isoliermaterial zu entfernen.

Neben Polizei und Rettungsdienst waren die Wehren aus Falkendorf, Hammerbach, Münchaurach und ein Löschzug der Feuerwehr Herzogenaurach
sowie Kreisbrandinspektor Norbert Rauch und Kreisbrandmeister Matthias Rocca im Einsatz. Mit Arbeitsbeginn am Mittwoch begannen die Mitarbeiter der Baufirma,
nach den ersten Schrecksekunden, mit den Aufräumungsarbeiten.

Die Schadensursache ist noch nicht klar, die Polizei ermittelt. Auch die Schadenshöhe ist noch unklar. Am Abend zuvor sollen die Bauarbeiter dort noch gefeiert haben,
weil das Haus eigentlich fertig war. Möglicherweise wurde am Dienstag noch mit einer Flex gearbeitet, denn es wurden auch Halterungen für Kollektoren aufgebracht.
Doch eine sichere Angabe darüber gibt es noch nicht.