Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach e.V.

Fachbereich Presse vom 27. Januar 2011 von Thomas Birkner


Hauptendorf (DB 2): Auch „tierische Altlasten“ können brennen, die sich normalerweise in der Natur biologisch zersetzen. Das zeigte am Mittwochnachmittag (26.01.2011) ein Feuer auf einem freiliegenden Gelände zwischen Herzogenaurach und dem Ortsteil Hauptendorf. In Höhe der Galgenhoferstraße waren rund 1000 m³

Strohballen und „Stallmist“ in Brand geraden. Das Feuer hatte sich im Inneren des Kegels selbst entzündet. Bedingt durch eine starke Rauchentwicklung, die in Richtung Hauptendorf zog, wurde um 16:00 Uhr die FF Stadt Herzogenaurach und die FF Hauptendorf durch die ILS Nürnberg alarmiert.

 

Im Zuge der Brandbekämpfung, die sich bis in den Abendstunden hinzog, wurden teilweise drei C-Rohre eingesetzt. Da an ein herankommen an den Brandherd mit herkömmlichen Mitteln nicht möglich war, wurde ein Löffelbagger eines Bauunternehmers aus Erlangen-Dechsendorf angefordert und eingesetzt. Das Löschwasser für die langwierige Brandbekämpfung wurde aus einem Unterflurhydranten sichergestellt. Nachdem das zum Teil sechs Meter hohe Brandgut von der Baumaschine regelrecht „zerpflückt“ wurde, konnte das Feuer mit Schaum vernetzt gelöscht werden. Um 21:30 war der Einsatz beendet. Ein Sachschaden entstand nicht.

 

Zur Absicherung der Löscharbeiten gingen der Rettungsdienst und die SEG Herzogenaurach vor Ort in Bereitstellung.

 

 

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Eingesetzte Kräfte:

 

Feuerwehr:

FF Herzogenaurach: ELW, Löschzug, zeitweise TLF 24/50, RW und LIMA

FF Hauptendorf: TLF 16/25

KFV ERH Pressestelle

 

Rettungsdienst:

BRK HZ RTW, KTW (SEG)

 

Polizei:

PI HZ